10.11.2014

Wenn St. Hubertus zum Frühstück einlädt ...

 

Ein Frühstück mit Frühschoppen am Sonntagmorgen in geselliger Runde – mit diesem Konzept führen die Sunderner Hubertusschützen seit vielen Jahren ihre Hubertusfeier durch. Und auch wenn in diesem Jahr wieder einmal mehr die an Lebenserfahrung reicheren Mitglieder der Bruderschaft zusammen mit den aktiven Vorstandsmitgliedern in der Johanneskirche und im Theatersaal das Patronatsfest feierten, wurde doch viel geklönt und gelacht. Vielleicht ist der als Hubertusmesse von Michael Schmitt zelebrierte erste Gottesdienst des Sonntags einfach zu früh für die junge Generation?



In seiner Predigt in der gut gefüllten Johanneskirche verband der Präses das Wirken des hl. Hubertus mit dem Fundament des Christentums, Jesus Christus selbst. Er rief dazu auf, Kirche nicht nur als Struktur oder Gebäude oder Ansammlung von alten Ritualen zu sehen,  sondern die im christlichen Sinne agierenden Menschen als die “Kirche” zu verstehen. Die Messe wurde musikalisch mit untermalt vom Jagdhornbläserkorps Sundern, dessen Aktive es sich auch nicht nehmen ließen nach der geistlichen Feier mit in den Theatersaal zu ziehen.

 

Bei Sonnenschein zogen die Schützen angeführt von den Klängen des Musikvereines Sundern durch die Fußgängerzone zur Hubertushalle. Hier schloss sich das Schützenfrühstück und der Frühschoppen an, welcher ebenfalls von den Musikern des Musikvereines begleitet wurde. Der 1. Brudermeister und Oberst Ludger Simon gab den gut 150 Anwesenden einen kurzen Rückblick auf das sich dem Ende zuneigende Schützenjahr, und gab Informationen auf das vor uns liegende Jahr bekannt.

 

Danach wurde auf dem Schießstand in der Hubertushalle der Wettbewerb der Bruderschaftsmeisterschaften eröffnet, an dem 83 Schützen teilnahmen. In dem Wettbewerb konnte sich Berthold Schröder mit 97 Ringen durchsetzen. Rang zwei belegte Daniel Anhuth mit 94 Ringen, und im Stechen gegen Stefan Berghoff konnte sich Bernd Kaiser mit 93 Ringen erfolgreich den 3. Rang sichern. Bei der Kompaniewertung blieb der neu von der Ersten gestiftete Pokal gleich wieder in Obersundern. Mit 906 Ringen verwiesen die Schützen von Kompanieführer Michale Finke die zweite Kompanie mit 895 und die Schützen aus der Dritten mit 849 Ringen auf die Plätze.

 

Nach der Siegerehrung blieb man noch lange zusammen sitzen und nutze den Sonntagnachmittag bei einem gepflegten Pils zum gemütlichen Miteinander.

 

 

Galerie: Hubertusfeier

 

Bruderschaftsmeisterschaften: Geschichte und Ergebnisse

 

 



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