12.07.2016

Schützenfest 2016 - Rückblick auf ein gelungenes Fest

Als eines der schönsten Feste seiner Amtszeit hat der 1. Brudermeister Ludger Simon das diesjährige Schützenfest bezeichnet. Alles passte gut zusammen: angenehme Temperaturen, sehr viele Besucher, eine gute Integration der Fußball-Stimmung und zudem ein Vogelschießen wie es kaum besser hat sein können.



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Der Schützenfest-Samstag

 

Mit lauten Böllerschüssen kündigte sich das Fest an, welches nach dem Antreten und einem kurzen Marsch zur Johanneskirche mit der Schützenmesse begann. Während des Antretens waren durch die Kompanieoffiziere die Auszeichnungen der Kompaniemeisterschaften im Kleinkaliberschießen im Juni an die Sieger und Platzierten überreicht worden.

 

Die Schützenmesse

 

Der Präses der Bruderschaft, Michael Schmitt, zelebrierte gemeinsam mit dem Ehrenpräses Gottfried Springmann und Bischof Karl Hesse die gut besuchte heilige Messe. Für die musikalische Gestaltung der Schützenmesse sorgte die Festmusik des Musikvereines 'Amicita' Garbeck und Wolfgang Blome aus Sundern an der Orgel.

 

 

 

 

 

 

Totenehrung und Zapfenstreich

 

Bei der Ehrung erinnerte Ludger Simon an die Toten der Bruderschaft und die Gefallen der Kriege, und legte einen Kranz nieder. Auch das Vogelaufsetzen musste auch in diesem Jahr verzichtet werden. 'König Fußball' veranlasste den Vorstand, den Zapfenstreich vor dem Ehrenmal vorzuverlegen um den Besuchern und Fans der deutschen Mannschaft die Chance zu geben, das Spiel entweder auf der Großleinwand im Theatersaal oder auf einer kleineren Leinwand in der großen Halle verfolgen zu können. Dies wurde gut angenommen, allein am Samstagabend waren rund 350 Besucher mehr auf dem Schützenfest als im vergangenen Jahr. Nach dem Sieg strömten noch viele Gäste in die Halle um endlich Schützenfest feiern zu können. Der Zapfenstreich wurde von der Festmusik aus Garbeck und dem Tambourkorps Sundern gespielt.

 

 

 

Der Schützenfest-Sonntag


Der Frühschoppen am Sonntagmorgen

 

Die Musiker des Musikzuges der freiwilligen Feuerwehr Langenholthausen übernahmen wie in den letzten Jahren die musikalische Gestaltung, und spielten beliebte Weisen und Märsche für die zahlreichen Gäste. Die Beliebtheit des Frühschoppens ist ungebrochen, wie Ludger Simon erfreut feststellen konnte. Einen besonderen Einzug beim Frühschoppen erhielten das Königspaar Florian Görlich und Laura Falke und der Träger der alten Fahne, Marc Grünebaum. Dieser präsentierte den Anwesenden vor dem Festzug des Nachmittages die „Alte Fahne“. Die außer Dienst gestellte Vorgängerin hat ihren letzten Platz in einem schmucken Schaukasten im Speisesaal eingenommen.

Auch das Jubelkönigspaar Wolfgang und Gaby Lillpopp war bei dem Frühschoppen anwesend. Am Geburtstagsstammtisch wurden die Mitglieder der Bruderschaft geehrt, welche das 75. Lebensjahr vollendet hatten. Sie wurden mit einem Präsent überrascht. Für Verdienste wurde der Kompaniechef der zweiten Kompanie, Jürgen Knapstein geehrt. Ausgezeichnet für besondere Verdienste wurden: der Rendant Stellvertreter Frederik Blome, der Kompaniechef der dritten Kompanie, Joachim Sroka, der Kompanieadutant der ersten Kompanie, Herbert Wälter sowie die zbV-Vorstandsmitglieder Helmut Schneider, Matthias Klenter und Reinhard Kaiser. Den Verdienstorden der Bruderschaft für mehr als 12 Jahre aktive Vorstandsarbeit erhielten die in diesem Jahr in die Ehrenabteilung gewechselten Kompanieoffiziere Lothar Frieling, Bernd Vinkemeier und Markus Gast und die zbV Vorstandsmitglieder Gregor Kaminski und Thomas Raffenberg.

 

Sonntag: Festzug und Treff für Jung und Alt

 

Vor dem großen Festzug traten die Kompanien an ihren Kompanielokalen an, wo man alles trefflich vorbereitet hatte. Nachdem alle Kompanien in der Hubertushalle versammelt waren, machten sie sich als großer Festzug auf den Weg durch die Stadt. Bei angenehmen Temperaturen säumten tausende Menschen die Straßen, und jubelten dem scheidenden Königspaar, dem Jubelkönigspaar, dem Kinderschützenkönigspaar und dem Träger der alten Fahne im Festzug zu. Viele der Zuschauer schlossen sich dem Festzug an, um in die Hubertushalle einzuziehen. Auch viele Familien mit Kindern fanden den Weg zum Schützenfest und zur angrenzenden Kirmes.

 

Der Sonntagabend stand dann im Zeichen von unserem nur noch für wenige Stunden regierenden Königspaar Florian Görlich und Laura Falke. Am Abend begeisterten der Hofstaat und das Königspaar die Gäste mit ihrer Aktion, bei der die scheidenden Regenten im fahrbaren Thron durch die Halle geschoben wurden und unterstützt von der Garbecker Musik den Gästen und allen Tanzwütigen mit „Hulapalu“ noch einmal richtig einheizten. Florian und Laura haben gezeigt, wie schön ein Königsjahr in der Röhrstadt sein kann und das es für fast jedes interessierte Paar in Sundern machbar und möglich ist ein derart unvergessliches Jahr zu erleben. Dafür sei Ihnen ein herzliches „Dankeschön“ gesagt!

 

 

Der Schützenfest-Montag

 

Ein sonniger, klarer und frischer Morgen erwartete die Schützen beim Antreten um 08:15 Uhr in der Hubertushalle. Nachdem der 1. Brudermeister Ludger Simon in einer kurzen Ansprache die Voraussetzungen verlesen hatte, welche für das Schießen gelten, befahl der 2. Brudermeister Oliver Schäfer den von Adjutant Marius Cramer angeführten Marsch zur Vogelstange.

Bei den Jungschützen traten wieder viele Bewerber unter die Stange, um dem Vogel mit dem Namen „Sunki der 3.“ zu Leibe zu rücken. Es entwickelte sich ein zähes Ringen um die Königswürde. Der von Christian Pötter gebaute Vogel erwies sich als standhaft, doch dann setzte Tobias Bierhoff den den entscheidenden 191. Schuss und holte den kümmerlichen Rest von der Stange.

 

Dann wurde es ernst, denn nachdem „Röhrtalflieger Edgar“ hochgezogen worden war konnte man die Spannung der Zuschauer spüren: Wie würde das Schießen auf den Königsvogel der Schützen sich entwickeln? Nachdem schon im Verlaufe des Sonntages über einige mögliche Kandidaten spekuliert worden war, zeigte sich erst ein großer Andrang beim Kampf um die Insignien. Hier musste Schießmeister Georg Erdelyi aufpassen, dass die Schützen geordnet in den Sicherheitsbereich eingelassen wurden und nach der Reihe ihre Schüsse abgeben konnten. Nachdem Ludger Simon die Krone abgeschossen hatte, folgten schnell Zepter (Sebastian Rothers) und Apfel (Dominik Lucas).

 

Im weiteren Verlauf kristallisierten sich dann neben Uwe Schmidt und Michael Blome als weitere ernsthafte Königsbewerber Tom Gudermann und Matthias Klenter heraus. Alle vier hielten voll drauf und so musste Oliver Schäfer recht schnell auf Einzelfeuer wechseln lassen. Dann ging es sehr schnell, die Aspiranten zerlegten den Rumpf des Holzvogels Stück um Stück und jeder hatte die Chance den entscheidenden Treffer zu landen. Mit der 178. Patrone gab Tom Gudermann den Königsschuss ab, sein Jubel kannte nach diesem sehr spannenden Kampf um die Königswürde keine Grenzen. Zuvor hatte er auch auf den Jungschützenvogel geschossen den er schon seit einigen Jahren versucht hatte aus dem Kugelfang zu holen. Als Königin erkor er sich seine Cousine Theresa Nöker.

Nachdem die Schützen mit ihren neuen Königen in die Hubertushalle zurückgekehrt waren, erfolgte die Proklamation durch Ludger Simon. Unter dem Jubel der Anwesenden und mit lauten HorridoRufen ließen die Schützen die beiden neuen Majestäten hochleben. Die scheidenden Majestäten, Florian Görlich und Laura Falke und der bisherige Jungschützenkönig Fabian Blome wurden herzlich verabschiedet. Von Laura Falke erhielt die neue Königin Theresa Nöker auf der Königsbühne die Krone übergeben. Über das Geschenk des Königspaares für die Bruderschaft freute man sich besonders: die alte „Alte Fahne“ hat jetzt ihren letzten Platz in einem vom scheidenden Königspaar gestifteten Schaukasten im Speisesaal gefunden.

 

Montag: Festzug und Stimmung bis zum Schluss

 

Nach dem Antreten fanden sich die vier Kompanien vor dem großen Festzug wieder in der Hubertushalle ein. An den Straßen warteten bereits viele Menschen darauf, das neue Königspaar im Festzug zu erleben. Zum etwas bedeckten Wetter mit einem kurzen Regenschauer gesellte sich ein strahlendes neues Königspaar.

Unsere neuen und sympathischen Majestäten Tom Gudermann und Teresa Nöker präsentierten sich gemeinsam und gutgelaunt den vielen Menschen in der Stadt. Der Festzug endete dann in der Hubertushalle, und das Freibierfest nahm seine Fortsetzung. Wie am Sonntag wurde während des Festzuges der Träger der „Alten Fahne“, Marc Grünebaum, am „Delicato“ abgeholt, während der König am Kolpinghaus (Restaurant „Tagwerk“) und die Königin mit dem Hofstaat am Café Nückel zum Festzug dazukam. In der Hubertushalle zeigten sich das neue Königspaar und ihr Hofstaat beim Königstanz. Am Abend sorgten dann die Garbecker Musiker zusammen mit den Musikkapellen aus Langenholthausen und Amecke und dem Tambourkorps Sundern für Stimmung in der Halle, im Theatersaal, an der U-Theke und auch auf dem Schützenhof.

Bis tief in die Nacht wurde das junge Sunderner Königspaar und sein Hofstaat gefeiert, was diese sichtlich genossen. Wir freuen uns auf ein tolles Königsjahr mit Tom und Theresa!

 

 

Dankesworte

 

Die Schützenbruderschaft St. Hubertus 1631 Sundern e.V. bedankt sich an dieser Stelle bei dem Musikverein "Amicitia" Garbeck und seiner Partyband „Amigos“, die sowohl in den Festzügen als auch in der Schützenhalle jederzeit für gute Stimmung sorgten. Ebenfalls danken möchten wir dem Tambourkorps Sundern, dem Musikzug Langenholthausen, dem Musikverein Sundern, dem Musikverein Amecke, dem gastronomischen Service aus dem Hause Lucas, der Brauerei Veltins, dem WGS, der Böllergruppe Grevenstein, den Kellner Teams und allen Aktiven des Vorstands für die Unterstützung und die geleistete Arbeit.

Ein großer Dank gilt auch allen Gästen und Freunden des Sunderner Schützenfestes für ihren Besuch und die Teilnahme am größten Volksfest der Stadt mit über 5000 Besuchern.

 

 

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