16.06.2020

Sunderner Jungschützen "packen es auf den Deckel"

Im Verlauf der letzten Wochen und Monate hat es viele Aktionen zugunsten von Menschen für von der Corona-Pandemie und deren Folgen wirtschaftlich besonders getroffenen Menschen und Betriebe gegeben. Bereits kurz nach Beginn der Einschränkungen hatten auch die Sunderner Jungschützen entschieden, etwas zu unternehmen.

 

Am Beispiel von Sunderner Stammtischen wurde Ende März kurzerhand die Aktion "Packs auf den Deckel" ins Leben gerufen und federführend vom Vorstandsmitglied Kilian Schulte durchgezogen. Dabei wurde er von den Offizieren der Jungschützenkompanie der Sunderner Hubertusbruderschaft unterstützt.



Foto: Julian Maas, Thorsten "Toto" Brückmann, Kilian Schulte und Stefan Gudermann

Ziel der Aktion war, fünf ausgewählten Gastronomen in der Stadt eine kleine Finanzspritze geben zu können. "Dazu nutzten wir eine entsprechende Plattform im Internet", erklärt Organisator Kilian Schulte und berichtet weiter, dass sich dort rund 80 Spender fanden um insgesamt gut 2.800 Euro "auf den Deckel" zu schreiben. 

 

"Wir haben als Aktion etwas gesucht, was zu uns Jungschützen passt", ergänzt Julian Maas, "und auf eine Waffelbackaktion hatten wir einfach keinen Bock", fügt er mit einem Grinsen hinzu. Die Aktion lief bis Anfang Mai, und in diesen Tagen haben die Gastwirte den Zuschuss von den Jungschützen übergeben bekommen. Im Einzelnen wurden die Wirte des Stadtkrug, der Eule, des Tagwerk und der Alten Bauernstube bedacht. Auch der Wirt des bei den Jungschützen beliebten Metropol freute sich über die Zuwendung, stiftete seinen Anteil jedoch zugunsten der Familien der anderen Wirte.

 



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